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Puzzlekissen

Diesen Monat eröffnen wir mit einem Puzzlekissen unserer Gastbloggerin Tina von "mit Schönheitsfehlern..." und freuen uns nach dem tollen April auf viele aus Resten hergestellten Werke von euch allen in unserer Linkparty im Mai.

Ich bin Tina von "mit Schönheitsfehlern ..." und heute ist es so weit, mein Gastpost bei "Wir machen klar Schiff" von Ingrid, Marita und Ulrike geht online. Die Idee für diese Art der Resteverwertung habe ich vor über 20 Jahren in der Schule im Rahmen einer AG kennengelernt.

Los geht´s:

(1) Ihr zerlegt eure Reste in Streifen, die Breite ist dabei egal, sie sollten nur gleich lang sein, ihr könnt aber natürlich auch längere Streifen zusammenstückeln, wenn ihr mögt.

(2) Anschließend die Streifen an den langen Seiten zusammennähen.


(3) Wenn alle Streifen aneinander genäht sind, die Nahtzugaben bügeln, das macht das Schneiden später einfacher.

(4)  Dann das ganze Stück zu einem Schlauch zusammennähen.

 
(5) Als nächstes kommen dann Schere oder Rollschneider zum Einsatz und ihr schneidet den Schlauch quer zu den Nähten wieder in Streifen. Dabei kann die Breite der Streifen variieren oder gleichmäßig sein, das ist Geschmackssache.

(6) Jeden der entstandenen Streifen schneidet ihr nun an einer beliebigen Stelle auseinander. Ich habe für dieses Beispiel ganz willkürlich gearbeitet, ihr könnt aber auch eine Regelmäßigkeit reinbringen und z.B. Immer ein "Feld" versetzt aufschneiden.


(7) Im Anschluss puzzlet ihr euch die Reihenfolge der Streifen zurecht.

(8) Und näht sie wieder an den langen Seiten aneinander.
Dann ist euer Stoffstück fertig für die Weiterverarbeitung Bei mir ist es ein Kissen geworden:


Da es ja ein Resteprojekt ist, ganz stilecht mit einer Restefüllung. Aus einem abgelegten Hemd meines Mannes habe ich ein Inlet genäht und mit einem Schwung Stoffstücken aus der "kann-man-wirklich-nicht-mehr-verarbeiten-Tüte" gefüllt.


Das Kissen ist gleich im Wohnzimmer neben unserem Bullikissen eingezogen.


Damals in der Schule ist nach diesem Prinzip eine Decke entstanden, ich habe so aber auch schon eine Taschentüchertasche genäht. Je nach Größe der Stoffstreifen ist also alles machbar.

Ich bin schon gespannt auf eure Ideen, wünsche euch viel Spaß beim Resteabbau und freue mich, wenn ihr mal bei mir reinschaut.

Vielen Dank an die drei Klar-Schiff-Initiatorinnen und vielleicht mögt ihr ja mal erzählen, wie ihr überhaupt zueinander gefunden habt. Ihr wohnt ja doch ein ganz klein wenig verstreut. ;o)

Viele Grüße, Tina



Kommentare

  1. Die Machart finde ich ja spannend... danke für's Erklären!
    Valomea

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  2. Die Idee so auch Jerseyreste verwerten zu können gefällt mir ausnehmend gut - das wird auf jeden Fall eines meiner nächsten Projekte. LG Ingrid

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  3. Tolles Kissen! So hat man dann ein komplettes Restekissen, außen und innen! Genial! Gute Idee für meinen Resteimer! Letzt hab ich auch noch ein Kissen mit Resten gestopft. Nimmt ja sonst überhand.
    Lg Mel

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  4. Tolle idee! Das wäre auch was für meine jerseyreste :-) sieht klasse aus! .bin gerade in deutschland und kann nicht so viel kommentieren :-) ganz Lg aus der Heimat Ulrike :-)

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